San Miguel de Allende und Querétaro

Am letzten Wochenende habe ich mit einem Kollegen einen Ausflug nach San Miguel de Allende gemacht, eine schöne Kolonialstadt, so 1,5h von hier. Die rosafarbene Parroquia de San Miguel Arcángel (Kathedrale) wurde nach Vorlage des Ulmer Münsters umgebaut. San Miguel de Allende ist beliebt bei Künstlern und Senioren vor allem aus den USA, welche sich hier niedergelassen haben. Wir haben lecker gegessen – mit mole poblano, einer Schokoladen-Chilisauße, mmh!

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Monumento de Christo Rey

Am letzten Wochenende habe ich mit zwei mexikanischen und zwei deutschen Kollegen einen Ausflug zum Monumento de Christo Rey gemacht, einer großen Christusstatue auf einem Berg nahe Guanajuato. Die 14 km Weg dahin waren schon sehenswert und abenteuerlich. Enge Straßen, von denen es steil bergab ging – ohne Leitplanken. Abseits der Städte bietet Mexiko nochmal ein anderes Bild: einsame Farmen, wo man für den Toilettengang noch in ein separates Häuschen muss, Bauern, die auf Eseln reiten, und kartenspielende Alte vor der Dorfkneipe.

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Mexikanisches Essen – abwechslungsreich und scharf!

Das Essen hier ist vielseitiger und anders als man es vom Mexikaner in Deutschland kennt und schmeckt einfach viel intensiver! Zum Beispiel kennt man hier “Chili con carne” oder auch Nachos, die ich ja so liebe, überhaupt nicht. Die Gerichte stammen aus Texas, dafür gibt es viele Früchte und Zubereitungsweisen, die mir völlig neu sind.

Bei fast jeder Mahlzeit sind Tortillas aus Maismehl dabei, in unterschiedlicher Form. Geklappt heißen sie Tacos, gefüllt mit Käse Quesadillas, gerollt Enchiladas, mit Bohnen gefüllt Burritos, … Oder man hat sie in Streifen gerissen in der Suppe. Und vieles ist wahnsinnig scharf, Chili ist oft Bestandteil der Gerichte und Soßen. Ich habe mich am Anfang noch zurückgehalten, schließlich hat man als Europäer hier doch mit dem fremden Essen zu tun, aber alles sieht so lecker aus und will probiert werden! Zum Beispiel ist Nopal superlecker, eine Kaktusfeige, von deren flachen Blättern die Dornen entfernt und das Fleisch dann kleingeschnitten und gekocht wird. Überall auf den Straßen und auf den Märkten gibt es Standküchen, die zwar einfach sind, aber leckere Tacos zubereiten. Man hat dann eine Auswahl von etwa 10 Töpfen mit verschiedenen Salaten, Gemüse- und Fleischzubereitungen, mit denen man die Tacos füllen kann. Erst wollte ich mich nicht so recht rantrauen, schließlich werden die Zutaten meist nicht gekühlt, aber die Qualität ist dennoch gut und man kann sich ruhig durch die verschiedenen Sorten durchprobieren. Weiterlesen

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Guanajuato

Guanajuato (etwa 140.000 Einwohner) liegt im südlichen Hochland Mexikos, in einem breiten Talbecken namens Bajío. Die Stadt stammt aus der Kolonialzeit und ist echt schön und gut erhalten. Sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es gibt viele enge Gassen und kleine, lauschige Plätze, wo immer was los ist. Die kleinen Häuser an den Hängen sind ganz farbenfroh angemalt und geben der Stadt ein freundliches Gesicht. Guanajuato wurde aufgrund ihrer Silberminen, welche von den Spaniern genutzt wurden, schnell reich und hat einige beeindruckende Bauten aus der Zeit. Hier sind sehr viele Touristen unterwegs, v.a. Mexikaner und Amis, aber auch viele Studenten. Guanajuato ist die Kulturhaupstadt der Gegend, immer ist ein Festival im Gange. Im Oktober finden hier die Cervantes-Festspiele statt (Cervantino), zu denen Künstler aus der ganzen Welt kommen und ganz viel los sein soll. Da freu ich mich schon drauf.

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Erste Eindrücke von Mexiko

México! Endlich bin ich da. Und habe erstmal festgestellt, wie wenig ich von dem Land weiß, in jeglicher Hinsicht! Die Mexikaner sind sehr stolz auf ihr Land und es ist schon nicht unbedeutend, wenn man etwas von seiner Geschichte kennt. Und Mexiko ist so groß! Mehr als fünfeinhalb Mal so groß wie Deutschland, auch wenn es neben den USA auf dem Globus immer so klein wirkt. Im Land leben ca. 110 Mio. Menschen. Guanajuato liegt ziemlich zentral in der Mitte des Landes, trotzdem sind es zum Pazifik oder zum Atlantik je so 6-7 Stunden Busfahrt, nach Mexiko-Stadt ebenfalls 5 Stunden. Ich würde so gern einmal nach Cancún und von da aus die Maya-Tempel angucken, aber bis dahin ist man mit dem Bus mehrere Tage unterwegs, dahin kann man wohl nur fliegen. Zur Beruhigung meiner lieben Eltern wollte ich noch einmal betonen, dass der etwas gefährlichere Norden mit den Großstädten Chihuahua oder Tijuana, der im Zusammenhang mit dem Drogenkrieg immer wieder negativ in den Schlagzeilen steht, locker 800 bis 1000 km weit weg ist. Und nein, ich habe nicht vor dahin zu reisen. ;)

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